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Newcomer of the Year 2015 “Viktor Kiss”

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Einen schönen Guten Tag Viktor. Schön, dass Du Zeit gefunden hast. Ohne den anderen Mitarbeitern zu nahe treten zu wollen. Aber für mich bist Du mit einer der Mitarbeiter mit den interessantesten Lebensläufen bei Toni&Guy. Korrigiere mich, wenn ich etwas Falsches sage. Du bist 23 Jahre alt, vor ca. 2 Jahren hast Du aus Budapest zu Toni&Guy nach Stuttgart gewechselt. Seitdem bist Du schon Mitglied des Artistic Teams Deutschland und „Newcomer of the Year 2015“ in Deutschland geworden. Läuft super bei Dir, könnte man meinen?

Also ja, es stimmt fast. Ich bin aber über Dresden nach Stuttgart gekommen. Mein Bruder, der in Dresden lebt und arbeitet meinte, er habe ein Plakat gesehen auf dem Toni&Guy Mitarbeiter sucht. Ich kannte Toni&Guy bis dahin nur als den Friseur überhaupt. Eine Marke, der Trendsetter schlechthin in der Branche. Ich kannte fast alle DvD’s von T&G.  Es war also für mich persönlich überhaupt das Schönste, für die zu arbeiten. Und da mein Bruder schon in Dresden war, fiel mir die Entscheidung mich zu bewerben sehr leicht. Ich wurde also zum Vorschneiden eingeladen, bin zu meinem Bruder nach Dresden gefahren und hab mir dann auch noch zwei Modelle geschnappt und bin zum Vorschneiden gegangen. Ja und dann hab ich auch gleich die Zusage bekommen.

Wie bist Du denn dann nach Stuttgart gekommen?

Nach dem 6-wöchigen Aufenthalt in der Academy in Stuttgart, den jeder neue Stylist bei Toni&Guy  absolviert, wenn er hier anfängt. Es war so, dass es mir angeboten worden ist, hier zu bleiben. Es fiel mir schwer, da mein Bruder nach wie vor in Dresden lebt.  Es war aber doch die richtige Entscheidung.

Du scheinst hier wohl einige von Dir überzeugt zu haben. 2015 hast du den Preis zum „Newcomer of the Year gewonnen“. Wie kann man das zuordnen? Dieser Titel müsste für Dich nach so einer kurzen Zeit in Deutschland ein absoluter Wahnsinn sein. Wie kam es dazu und wie hast Du Dich gefühlt?

Ich hab mich knapp ein Jahr vor der Top Hair im März 2015 mit der Bewerbung auseinandergesetzt. Daniele Pulia (Art Director Deutschland) fragte mich, ob ich mitmachen möchte. Ich entwickelte meine Kollektion und im Juni 2014 haben wir dann die Bilder von der Kollektion gemacht. Im September  haben wir die Bilder eingereicht  und im November wussten wir dann Bescheid, wer alles nominiert war. Dass ich gewonnen habe, war dann sehr überraschend. Meine Kollektion und meine Bilder waren sehr schlicht und klassisch. Das Einzige, was sofort aufgefallen ist, war der gelbe Hintergrund, vor dem die Models posierten.  Aber das scheint der Jury sehr gefallen zu haben. Auf alle Fälle war das bis jetzt mein absolutes Highlight.

Wir gratulieren Dir nochmals dazu, auch wenn das schon wieder etwas länger her ist. Du bist mit Deinen 23 Jahren auch schon Teil des  Artistic Teams, das ist doch mit einer der spannendsten Sachen bei Toni & Guy. Ist das so eine Sache, die Du immer schon angestrebt hast? Auf der Bühne zu stehen, anderen Friseuren sein Wissen weiterzugeben?

Ja, es ist wirklich ein Traum von mir gewesen. Was aber noch wesentlich spannender ist, ist das Beisammensein bzw. die Kreativ-Abende,  die man als Artistic Team miteinander verbringt. Alle haben andere Stärken und andere Ideen, so kommen oft die tollsten Sachen zustande. Das kreative Miteinander ist für mich am spannendsten.

 

Da hört man eindeutig Deine Liebe und Leidenschaft zu Deinem Beruf heraus. Eine Frage, die ich mir stelle ist immer, was einen guten Friseur ausmacht? Was ist Deiner Meinung nach wichtig?

Du kannst der beste Friseur der Welt sein, wenn du nicht auf die Kundenwünsche eingehst oder eingehen kannst bist du fehl am Platz. Also die Beratung ist das A und O. Wichtig ist aber nicht nur das Praktische sondern auch das Zwischenmenschliche. Für den einen bist Du der Psychologe, mit dem man gerne kommuniziert, für den anderen Kunden ist der Termin eher eine Ruhepause vom Alltag ohne viel Gerede. Auch das ist wichtig, dass man da die Situation erkennt und sich zurücknimmt.

Du bist bewusst aus Ungarn hierher gezogen, weil Du für Toni&Guy arbeiten wolltest. Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Deinem alten Arbeitgeber und Toni&Guy?

Es ist die Ausbildung, die den Unterschied macht. Jeder Schnitt ist strukturiert, ich kann jetzt ganz genau erklären, warum ich welchen Schritt gehe beim Haare schneiden.  Alles hat Hand und Fuß. Und genau das macht es uns dann auch so einfach, kreativ zu sein. Wir können aus den Basics (Future Foundation) immer alles ableiten und weiterentwickeln. Und das Beste daran ist, es kann nichts schiefgehen, wenn wir uns alles aus den Basics herausarbeiten. Ebenso ist die Kundschaft sehr toll, in Budapest waren die Schnitte oftmals sehr konservativ und einfach. Hier hat man die Möglichkeit, sich viel mehr auszutoben, da der Kunde nach dem Trend geht.

Zu guter Letzt noch eine Frage, die ich allen Mitarbeitern stelle und worauf sich alle Fashionistas freuen.  Was ist Dein  „must have“ für diesen Winter. Womit gehst Du nicht außer Haus?

Ich würde nicht sagen, dass ich damit nicht außer Haus gehe. Aber meine Balmain Boots, die ich letztens ergattert habe, sind gerade mein Favourite.

Vielen Dank Viktor für Deine Zeit. Wir wünschen Dir ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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